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Malteser Nordhessen

Die ersten Notfallsanitäter sind da!

25 Auszubildende beenden erfolgreich die Ausbildung im neuen Rettungsberuf

31.08.2017
25 junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung als Notfallsanitäter bei den Maltesern beendet – und gehören damit deutschlandweit zu den Ersten, die nach drei Jahren Ausbildung ihre Urkunden in Empfang nehmen dürfen. Hier stellen sich die Absolventen aus Ost- und Nordhessen zum Gruppenbild mit ihren Ausbildern. Foto: Peter Klein
25 junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung als Notfallsanitäter bei den Maltesern beendet – und gehören damit deutschlandweit zu den Ersten, die nach drei Jahren Ausbildung ihre Urkunden in Empfang nehmen dürfen. Hier stellen sich die Absolventen aus Ost- und Nordhessen zum Gruppenbild mit ihren Ausbildern. Foto: Peter Klein

Die Ersten haben es geschafft: 25 junge Frauen und Männer beendeten am 30. August 2017 ihre dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Sie sind damit der erste Jahrgang, der die Ausbildung im neuen Rettungsberuf abgeschlossen hat. In einer Feierstunde wurden sie von Ulf Reermann, Regionalgeschäftsführer der Malteser in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, in Anwesenheit von Silke Ley, verantwortlich für die Ausbildung in den Rettungsfachberufen im Regierungspräsidium Darmstadt sowie Stefan Scheidmantel, Referent Rettungsdienst im hessischen Ministerium für Soziales und Integration, an der Rettungsdienstschule in Wetzlar offiziell verabschiedet. 
Ganz besonders freute es die Malteser dabei auch, einen der Wegbereiter dieser Ausbildung begrüßen zu dürfen: wennschon seit dem Frühjahr in Pension, folgte Regierungsdirektor a.D. Wilhelm Schier, fast 25 Jahre im Sozialministerium für den Rettungsdienst zuständig, gerne der Einladung zur Verabschiedung. In etlichen Gremien auf Bundesebene gehörte er stets zu den Initiatoren für die Schaffung einer klar geregelten Berufsausbildung im Rettungswesen und hat maßgeblich zum Zustandekommen des Notfallsanitätergesetzes beigetragen.
„Sie gehören zu den Ersten in ganz Deutschland, die diesen neuen Weg der qualifizierten Berufs¬ausbildung beschritten haben. Allein dadurch sind Sie etwas Besonderes“, beglückwünschte Ulf Reermann die Absolventen und fügte hinzu: „Aber nicht nur deshalb können Sie stolz auf sich sein: Die Entscheidung für den Beruf Notfallsanitäter verdient Hochachtung: Sie wollen Leben retten und Lebensretter sein.“ Drei Jahre lang haben die 25 Frauen und Männer in Theorie und Praxis gelernt, was ein Notfallsanitäter können muss: an den Malteser Rettungsdienstschulen in Wetzlar und Frankenthal, im Klinikpraktikum und im Rettungsdienst an einer der 15 Lehrrettungswachen der Malteser in Hessen, Rhein¬land-Pfalz und dem Saarland.
Als erste Notfallsanitäter mit abgeschlossener vollständiger Ausbildung prägen Sie das neue Berufsbild, dessen Ausbildung und die weitere Entwicklung des Berufsfeldes entscheidend mit“, unterstrich Claus Kemp, der die beiden Schulen leitet und selbst – zusammen mit dem Frankenthaler Teamleiter Alexander Cranshaw – als erster Mitarbeiter der Malteser in Deutschland im Februar 2014 die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter abgelegt hat. 
Der Notfallsanitäter wurde durch ein Bundesgesetz neu geschaffen, das am 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist. Es sieht vor, dass die bisherigen Rettungsassistenten in den kommenden Jahren nach und nach durch das Berufsbild des Notfallsanitäter ersetzt werden. Die Ausbildung wurde von zwei auf drei Jahre verlängert und Inhalte wurden deutlich ausgeweitet. Bisherige Rettungsassistenten müssen noch einmal die Schulbank drücken und eine Ergänzungsprüfung ablegen. Diesen Weg haben bereits knapp 200 Rettungsassistenten der Malteser beschritten. 

Die neuen Notfallsanitäter haben ihre Ausbildung in folgenden Lehrrettungswachen absolviert:

Hessen (20): Albshausen (3), Altenstadt (1), Frankfurt (2), Fulda (3), Fürth im Odenwald (1), Gudensberg (1), Kelkheim (2), Niederselters (1), Ober-Ramstadt (1), Oestrich-Winkel (2), Usingen (1), Wetzlar (2)

Rheinland-Pfalz (4): Ludwigshafen (2), Mainz (2)

Saarland (1): Saarbrücken (1)

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